LosNr.: 684
Württemberg: Nachlass eines Hauptmanns im Grenadier-Regiment „Königin Olga“ (1. Württembergisches) Nr. 119. 1.) Paar Epauletten als Oberleutnant, 2.) Kragen, 3.) 2-er Ordensschnalle EK2 und FEK, 4.) Wilhelmskreuz ohne Schwerter, in einem Etui, 5.) Kranzschleife Grenadier-Regiment Olga, 6.) Büste und Portraitfoto des Hauptmanns. Siehe auch Los 591, 592, und 811. Zustand: II
Ausruf: 300 Euro
Zuschlag: 380 Euro
LosNr.: 706
Wehrmacht: Teil-Nachlass des Generalleutnant Hans Wilhelm von Hößlin, Kommandeur der 188. Gebirgs-Division. 1.) Paar Kragenspiegel für Generale, feiner Stickerei, von der Uniform abgetrennt, 2.) Paar Schulterstücke für einen Generalleutnant, zum Einnähen, 3.) Schulterstück für einen Generalmajor, zum Einnähen, 4.) Brustadler für Generale, auf dunkelgrünem Tuch, von der Uniform sauber abgetrennt, 5.) Ärmelabzeichen für Gebirgstruppen "Edelweiß", in Offiziersausführung, 6.) Satz Effekten für die Schirmmütze der Generale, in Metall, mit Edelweiß, dazu diverse Fotos des Generalleutnant von Hößlin bei seiner Truppe, Großes Glückwunschblatt der 2. Gebigsdivision zu Weihnachten und Neu-Jahr 1942/43, mit Übersendungsschreiben, dazu Präsentmappe mit gravierten Metallbeschlägen, dazu große Mappe der 188. Division vom Mai 1943, Ihrem Kommandeur mit großformatigen Blättern und Abbildungen, alles in der dafür gefertigten großen Box. Generalleutnant Hans von Hößlin wurde 1894 geboren und trat in jungen Jahren in die kaiserliche Armee ein, wo er seine militärische Laufbahn begann. Während des Ersten Weltkriegs kämpfte er an verschiedenen Fronten und stieg dabei in den Rängen auf. In der Zwischenkriegszeit diente von Hößlin weiterhin in der Reichswehr und später in der Wehrmacht. Während des Zweiten Weltkriegs war er in verschiedenen militärischen Führungspositionen tätig und erwarb sich durch herausragende Leistungen und strategisches Geschick hohes Ansehen. Er war bekannt für seine Disziplin und seine Fähigkeit, schwierige militärische Situationen zu meistern. Am Ende seiner Karriere erreichte er den Rang eines Generalleutnants und spielte eine entscheidende Rolle in mehreren wichtigen militärischen Operationen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde von Hößlin von den Alliierten gefangen genommen. Im Zuge der Nachkriegsprozesse wurde er wegen seiner Rolle im Nationalsozialismus und seinen Verbindungen zum Militärregime verurteilt. Generalleutnant von Hößlin wurde 1946 in einer der zahlreichen Nachkriegs-Hinrichtungen für Kriegsverbrecher exekutiert. Dieser Nachlass gibt einen einzigartigen Einblick in das Leben eines Mannes, dessen militärischer Werdegang und tragisches Ende tief mit der Geschichte des zweiten Weltkriegs und seinen Nachwirkungen verbunden sind. Zustand: II
Ausruf: 3000 Euro
LosNr.: 708
Wehrmacht: Paar Schulterklappen für einen Oberschirrmeister der 1./ Panzer-Division Nachrichten Abteilung 89 für die Sturmgeschütz-Uniform. Feldgraues Tuch, rote Paspellierung, silberne Auflagen, mit Laschen zum Einschlaufen. Auszeichnungen und Urkunden des Trägers siehe Los 252. Zustand: II
Ausruf: 100 Euro
Zuschlag: 130 Euro
LosNr.: 732
Luftwaffe: Laco Beobachteruhr, im Umkarton. Schwarzes Zifferblatt, Leuchtziffern und Zeiger, luftwaffenblau lackiertes Gehäuse, seitlich mit FL-Nummer, der Deckel mit Werknummer, am ungetragenen braunen Lederarmband, im Umkarton, datiert Juli 1944, nummerngleiche Werknummer, Uhrwerk läuft. Zustand: I-
Ausruf: 4000 Euro
LosNr.: 759
Russland: Marschall der Russischen Föderation, Paar Schulterstücke, für die Paradeuniform. Goldenes Tuch, aufwendige Stickerei des Adlers und des Sterns, rot unterlegt, mit Knopf. Der einzige Marschall der Russischen Föderation war der vormalige Verteidigungsminister Igor Dmitrijewitsch Sergejew (1997-2001). Er verstarb am 10.11.2006 in Moskau. Zustand: I-II
Ausruf: 50 Euro
Zuschlag: 50 Euro
LosNr.: 760
Russland: Marschall der Russischen Föderation, Paar Schulterstücke, für den Dienstanzug. Schwarzes Tuch, aufwendige Stickerei des Adlers und des Sterns, rot unterlegt, mit Knopf. Der einzige Marschall der Russischen Föderation war der vormalige Verteidigungsminister Igor Dmitrijewitsch Sergejew (1997-2001). Er verstarb am 10.11.2006 in Moskau, Abbildung anbei. Zustand: I-II
Ausruf: 50 Euro
Zuschlag: 50 Euro